Borkenkäfer wie zum Beispiel der Buchdrucker (Ips typographus) können in fichtendominierten Wirtschaftswäldern enorme Schäden verursachen. Für eine erfolgreiche Bekämpfung ist es wesentlich, befallene Bäume frühzeitig zu erkennen und aus dem Bestand zu entfernen. Naturschutzhunde können dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Aufgrund ihrer hochsensiblen Nase sind sie in der Lage, von Borkenkäfern besiedelte Bäume zu erkennen, bevor diese deutliche Krankheitssymptome zeigen. Durch die gezielte Entfernung dieser Bäume kann ein großflächiger Befall und damit die Schlägerung eines ganzen Bestandes verhindert werden. 

Mehr auch unter www.bodogs.at.

Im Osten Österreichs hat die illegale Verfolgung von Greifvögeln in den letzten Jahren stark zugenommen. Häufig werden dabei mit dem verbotenen Nervengift Carbofuran präparierte Köder ausgelegt, denen nicht nur Greifvögel sondern auch andere Wild- und Haustiere zum Opfer fallen. BirdLife, WWF und Naturschutzbund werden nun von speziell auf das Auffinden von Tierkadavern trainierten Hunden in ihrem Kampf gegen die illegale Verfolgung unterstützt. Die Hunde sind in der Lage auch bereits stark zersetzte und verwitterte Kadaver aufzufinden. Durch das hochwirksame Gift Carbofuran ist der Einsatz für die Hunde jedoch besonders gefährlich! Infos auch unter 

www.imperialeagle.eu/de

Die Untersuchung seltener, versteckt lebender Wildtiere wie zum Beispiel Goldschakal, Luchs oder Wildkatze stellt für Biologen stets eine besondere Herausforderung dar. Direkte Beobachtungen gelingen nur selten. Aus diesem Grund ist man häufig auf das Auffinden von indirekten Anwesenheitszeichen wie beispielsweise Kot, Haare oder Beutetierreste angewiesen. Für Hunde sind diese Hinterlassenschaften aufgrund ihrer exzellenten Nase wesentlich schneller und leichter auffindbar als für den Menschen. Einige unserer Hunde arbeiten bereits in Projekten mit, die sich mit diesen Tieren beschäftigen. 

www.wildkatze-in-oesterreich.at

Ähnlich stellt sich die Situation bei der Untersuchung von Fledermäusen und Eulen dar. Die Quartiere dieser Arten befinden sich oft in großer Höhe in Spalten und Höhlen in und an Gebäuden oder Bäumen und sind daher für den Menschen nur schwer zu entdecken. Durch die gezielte Suche nach Fledermauskot (auch als Fledermausguano bezeichnet) oder Eulengewöllen mit speziell ausgebildeten Hunden können diese Wohnstätten aufgespürt würden.

Naturschutzhunde werden auch im Rahmen von Sachverständigentätigkeiten eingesetzt.
www.fledermausschutz.at